Samstag, September 30, 2006

Port Stephens

Ein Zimmer haben wir gestern abend auch noch gefunden. Dummerweise ist Montag Feiertag und viele Australier nutzen dieses lange Frühlingswochenende für einen ersten Ausflug. Dementsprechend lag unser Zimmer etwas über dem eingeplanten Tagesbudget, das holten wir dann aber mit einem selbstegmachten Abendessen wieder raus.

Heute morgen ging es dann schon früh raus und auf Entdeckungsreise zu den weißen Stränden von Port Stephens. An jeder Bucht scheint hier ein anderer Strand zu liegen, einer schöner als der andere. - Trotz der ausgebuchten Zimmer suchte man Tourimassen aber vergeblich. Während Nelsons Bay noch einige "größere" Hotels hat, gab es an der Spitze der Halbinsel nur noch kleinere Gästehäuser und ein paar Straßen mit extrem schicken Einfamilienhäusern. Bei dem Wetter und der Strandlage möchte man da am liebsten sofort einziehen.

Vorbei an ein paar kleineren Waldbränden fuhren wir dann nach Anna Bay und sahen den Fuß von Australiens größter Wanderdüne, die über 35km bis nach Newcastle reicht. Im Lonely Planet wird die Düne als Mini-Sahara beschrieben. Das ist sie wirklich: weißer Sand soweit das Auge reicht.

Nach einigen Stunden auf dem Highway machten wir dann ein Zwischenstopp in Port Macquarie. Mag es an den vielen Oldtimern liegen, die hier und heute überall unterwegs sind, an den Palmen oder den Gebäuden auf der Main Street. - Irgendwie scheint der Ort so ein 70s-Surfer-Flair zu verströmen, als ob die Beach Boys gleich um die Ecke kämen.

Der Highway ab dort war dann auch mehr eine Road66-ähnliche Straße, also auf jeder Seite nur einspurig und nur ab und zu mal eine Spur zum überholen. Mit Einbruch der Dunkelheit suchten wir dann das nächste an der Straße auftauchende Motel auf. Diesmal hatten wir sogar Glück und lagen ein bisschen unter unserem Tagesbudget, haben also die Luxusübernachtung von gestern wieder eingeholt.

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