Donnerstag, Oktober 05, 2006

Town of 1770 und Herbergssuche

Nach den anstrengenden letzten zwei Tagen schliefen wir heute einmal etwas länger (bis acht) und machten uns dann auf den Weg zu "Town of 1770". Dieser Ort hieß eigentlich einmal ganz anders, hat sich aber zur Erinnerung an die dortige Inbesitznahme Australiens durch Captain Cook umbenannt.

Auf dem Weg dorthin machten wir einen Zwischenstopp bei einer "Mammina", einem Familienunternehmen für Produkte aus Macadamia-Nüssen und probierten das leckere, hausgemachte Macadamia-Eis. Weiter ging es in die "Town of 1770" und deren Zwillingsstädtchen Agnes Water. Dort legten wir uns zur Erholung an den Sandstrand und genossen die letzten Sonnenstrahlen des Tages, bis wir uns auf die Suche nach einem Nachtquartier machten.

Bisher war es immer recht einfach ein Motel zu finden. Mit dem Weg nach Norden werden die Fleckchen Zivilisation aber scheinbar immer seltener: Bei Einbruch der Dunkelheit um sechs wollten wir schon etwas gefunden haben. Dann mussten wir aber noch weitere 150 Kilometer auf den Asphalt legen, um endlich ein Motel zu sichten. Gegen acht Uhr kamen wir dann endlich in Rockhampton an.

So eine Nachtfahrt muß aber wirklich nicht jeden Tag sein. In Deutschland hat man ja immer noch Licht an den Seiten der Straße, hier ist die einzige Lichtquelle der eigene Scheinwerfer, die Lichter der anderen Autos sind eher blendend als hilfreich. Zudem begeben sich in der Dämmerung die Kängurus auf Nahrungssuche - und eine weitere Begegnung der Beuteltierart müssen wir nicht mehr haben. Die Überbleibsel der letzten Tage haben wir heute wieder zu Hauf an den Rändern der Straße gesehen. In der Statistik "Tote gegen lebende Kängurus" steht es mittlerweile 10:0 für die geplätteten...

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