Samstag, September 16, 2006

Northern Beaches

Unseren Luxus-Mietwagen muesen wir natuerlich auskosten, also fuhren wir heute erstmal nicht direkt in die City, sondern zu den Straeden nordoestlich von Sydney, den "Northern Beaches". An einem kilometerlangen Streifens Steilkueste liegt hier Bucht an Bucht - und eine hat einen schoeneren Strand als die andere. Begonnen haben wir ganz im Norden in "Palm Beach".

Obwohl Samstag, war der superlange Sandstrand hier beinahe menschenleer. Mit den Fuessen im Pazifik, gingen wir am Sandstrand entlang zum anderen Ende der Bucht, um uns den dortigen Rock Pool einmal anzuschauen. In beinahe jeder groesseren Bucht gibt es ein solches, eingemauertes Schwimmbecken, das bei Flut mit frischen Meerwasser gefuellt wird. Dort kann man dann ohne Brandung und ohne Haie etwas sicherer im Wasser plantschen.

Abseits der Hautpstrasse fuhren wir danach direkt an der Steilkueste entlang richtung Sueden. Die Bewohner der dortigen Haeuser kann man nur beneiden: Alles ist gruen und bluehend wie im Paradies, ueberall fliegen bunte Papageien herum und zum Fruehstueck gibt es einen unglaublichen Blick auf den Pazifik.

Mit vielen Stopps an Klippen und Aussichtspunkten ging es dann immer weiter die Kueste enlang bis nach Manly Beach. Im Gegensatz zu Palm Beach ist es hier ziemlich touristisch. Vom Strand fuehrt eine palmengesaeumte Fussgaengerzone mit Designershops und Restaurants durch die Stadt Richtung Faehre, mit der man auch direkt von Sydney hierher kommen kann.

In Manly bummelten wir etwas, assen zu abend und schlugen uns dann im dunkeln mit sehr kleinen Strassenschildern und einer unbeleuchteten Karte wieder zu unserem Motel durch.

P.S.: Mehr Fotos gibt es im Fotoalbum.

Freitag, September 15, 2006

Einmal um die halbe Welt

Jetzt ist der Daniel auch in Australien! :-)

Als ich nach den ersten zwölf Stunden Flug meinen Zwischenstopp am Singapur Airport hatte, hätte man mir wirklich jede Tageszeit verkaufen können. Der Himmel war diesig, es hätte sowohl zehn Uhr morgens als auch acht Uhr abends sein können. Gerüchten zu Folge war es sechs Uhr abends, aber das war ja eh egal: In einer Stunde gings schon weiter nach Sydney.

Um sechs Uhr morgens kam ich dann endlich dort an. Eva wartete auch schon auf mich :-) Mit unserem Luxus-Mietwagen (preislich gesehen) ging es dann erstmal zurück ins Hotel. Nach einer kurzen Runde Schlaf mußte Eva mich dann förmlich aus dem Bett ziehen, ich hätte noch bis zum Abend weiter pennen können. Durch etwas Überzeugungsarbeit stand ich dann aber auf und wir fuhren in den Bicentennial Park, der direkt nebem dem Olympiagelände liegt. Nach einem kurzen Essen liehen wir uns dort Mountainbikes und fuhren durch den recht großen Park. Durch die Mangrovenwälder ging es zu einer Schiffs-Friedshofs-Bucht, dann weiter zu einer begrünten Halde ("wie zu Hause!"), von der man eine tolle Aussicht über das Olympia-Gelände hat.

Danach fuhren wir zurück zum Hotel und Eva fand es ganz amüsant, dass, ganz entgegen der üblichen Gewohnheit, ich einmal eher müde war als sie - und das schon um sechs Uhr abends.

Sonntag, September 10, 2006

Powerlos nach Powerhouse-Besuch

Okay, nachdem ich so mit unserem tollen Wetter hier geprahlt habe muss ich nun zugeben, dass es inzwischen wieder kalt, nass und stürmisch ist. Heute Nacht hatten wir sogar einen Stromausfall (was legen die auch ihre Kabel nicht unter die Erde!?). Was also machen, an einem so verregneten Wochenende?

Da ich gestern fleißig meinen Unterricht vorbereitet habe, war heute ein Museumstag angesagt. Nach einigen Recherchen entschloss ich mich dann, mir gleich mal das größte Museum Australiens vorzunehmen: Das Powerhouse Museum. Das Museum birgt eine Sammlung von etwa 380.000 Exponaten, die aber nicht alle gleichzeitig ausgestellt werden. Insgesamt gibt es vier (etwas unübersichtliche) Stockwerke in denen es je verschiedene Themenbereiche gibt. Dabei reichen die Abteilungen von australischen Erfindungen, über Design, Mode, Technik, Musik, Fernsehen, Chemie, Raumfahrt (...) bis hin zur Aboriginal Kultur. Mit anderen Worten: Es gibt einfach alles! Alleine für`s Umschauen habe ich 4 Stunden gebraucht und dabei habe ich mir nur die Sachen durchgelesen, die mich besonders interessierten. Zu allen Themenbereichen gibt es viele Dinge zum ausprobieren etc. und alles ist sehr modern und interessant gestaltet.

Untergebracht ist das Museum seit 1988 in einem ehemaligen Dampfkraftwerk (daher auch der Name) aus der Zeit der Jahrhundertwende. Eigentlich gibt es auch noch einen schönen Innenhof. Da ich aber lieber zu Hause duschen wollte, habe ich auf einen Besuch verzichtet ;-).

Um alles in Ruhe anschauen zu können, muss man sich wohl mehrer Tage vorhnehmen, in denen man sich dann nur einzelne Abteilungen anschaut. Da ich aber alles einmal gesehen haben wollte, habe ich mir eher einen ersten Eindruch verschaffen können. Aber vielleicht kommt ja - auch wenn ich es nicht hoffe - noch einmal ein verregnet Wochenende.

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