Sonntag, Oktober 08, 2006

Whitsundays

Recht spät trafen wir gestern in Aire Beach ein, einem eigentlich recht kleinen Ort an der Küste, der sich jedoch schnell als zur Zeit im Ferien-Ausnahmezustand befindliche Partyzone entpuppte. Nach längerer Suche konnten wir doch noch ein sehr schlichtes Motel ergattern, das nur knapp über unserem Budget lag. Danach organisierten wir uns telefonisch den letzten Platz auf einer Schifftour zu den Whitsundays für den nächsten Tag. Die Whitsundays sind eine Gruppe von 74 Inseln: Einige davon beherbergen Ferien-Resorts, die meisten nur eine schöne Fauna und Flora und eine die grösste Todes-Ottern-Population pro Qudratmeter ganz Australiens. Gut zu wissen.

Bei unserem abendlichen Gang durch die Stadt lief uns gestern noch zufällig eine Arbeitskollegin von Eva über den Weg, die zusammen mit ein paar weiteren Kolleginnen ebenfalls hier urlaubt. Also setzen wir uns ein bisschen zusammen und beobachteten, wie Australien seine 1:0-Führung gegen Paraguay in der letzten Minute durch ein Eigentor versemmelte.

Heute morgen wurden wir um kurz vor acht mit einem kleinen Van abgeholt und fuhren zum Hafen, wo wir zusammen mit 35 anderen Leuten ein kleines Schiff bestiegen. In der ersten Stunde war es an Deck recht eng, danach entzerrte sich die Meute etwas und jeder fand einen guten Platz.

Erster Stopp unserer Tour war Whitehaven Beach: Nach einem Aufstieg auf den Berg der Insel hatten wir eine unschlagbare Aussicht über die schönste Bucht der Whitsundays. - Den Anblick der Sandbänke, weißen Strände und des in unzähligen Blautönen schimmernden Wassers kann man nicht beschreiben, wir hoffen das Panoramafoto vermittelt einen kleinen Eindruck davon. Danach liefen wir zum Whitehaven Beach, den man auch nur als paradiesisch beschreiben kann. So weißen Sand vor so türkis-blauem Wasser habe ich noch nie gesehen, ganz zu schweigen in so einer tollen Umgebung. Leider fehlen mir da die Worte, da muß jeder selbst mal vorbeischauen :-)

Mit dem Dingie, einem kleinen Beiboot, setzten wir gegen ein Uhr wieder zum Boot über und aßen zu mittag. Nun ging es weiter zum zweiten Highlight des Tages: Dem Schnocheln. Also ab in den Jellyfish-sicheren Tauchanzug, Flossen an, Brille auf und schnell über Bord zu den Fischen. An unserem Ausstieg aus dem Boot war das Wasser noch sehr tief und man konnte keinen Boden sehen, nach einigen Metern tauchte dann aber umso imposanter aus dem Nichts das Riff auf.

Ich habe mir vorher nicht vorgestellt so viele verschiedene Fische beobachten zu können: Einer war bunter als der andere und zudem gar nicht schreckhaft. Wir konnten ohne Probleme direkt über dem wimmelnden Riffleben schwimmen und die Fische kamen eher auf uns zu, als dass sie flüchteten. Die Korallen waren ebenfalls superschön: Eine wogende Menge in den unterschiedlichsten Farben und Formen.

Nach knapp zwei Stunden machten wir uns wieder auf den Heimweg und dösten etwas geschafft auf dem kleinen Oberdeck in der Abendsonne.

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